Pakse, Laos

Die Zeit vergeht hier wie im Flug.

Immer noch sind wir beide große Laos-Fans! 🙂

Von Luang Prabang aus radelten wir fünf Tage lang gemeinsam mit Bas aus den Niederlanden bis nach Vang Vieng , einem üblen Touristen-Nest voller Alkohol und Drogenexzessen. In den letzten Jahren gab es dort dutzende Todesfälle, als berauschte/betrunkene Touristen in den Fluss gefallen sind. Ich denke, das sagt schon alles…

Wir aber blieben einige Kilometer ausserhalb auf einer biologischen Maulbeer-Farm, die friedlich, wunderschön und mit einem leckeren Restaurant ausgestattet war. Bas und ich packten gerne mit an und schnitten Gras, fütterten Meerschweinchen, Schweine und Ziegen und probierten uns auch beim Melken und Käse machen. Dafür wurden wir den ganzen Tag über mit leckerem Maulbeer-Tee, Milchshakes und Saft versorgt.

Gerd hingegen sorgte für Umsatz in der Küche. Es ist EINFACH UNGLAUBLICH was Gerd für Unmengen verdrücken kann. Sobald wir vom Rad steigen ist es ein full-time Job, ihn satt zu bekommen. Omelett, Baguette und Palatschinken zum Frühstück und zwei Stunden später ist er wieder knapp vor dem Verhungern. Und dennoch ist er ziemlich mager – es ist einfach ein Phänomen! 😀

Bas blieb noch länger auf der Farm als wir und freundete ziemlich sich mit Mo an, die ihm zu einem Familienfest einlud. Ihr kleiner Bruder wurde Mönch, was hier groß gefeiert wird.

Gerd und ich radelten nach Vientiane und trafen uns dort jeden Abend mit Bärbel und Johan zum essen. Sie sind auch Radler und nach einer Woche in Vientiane fuhren wir gemeinsam weiter bis Thakhek, von wo aus sie nach Thailand gingen.

Gerd und ich fuhren so schnell als möglich weiter nach Pakse, da er gern am 25.Juni – seinem Geburtstag – schon dort sein wollte. Wir schafften es tatsächlich rechtzeitig dorthin. Nach 117km konnten wir abends seinen Geburtstag mit einem richtigen Essen feiern! Wir waren zuerst beim Inder und gleich anschliessend beim Italiener… 😉

In Pakse merkten wir beide allerdings, dass wir uns in der letzten Zeit ziemlich viel zugemutet hatten. 700km in 9 Radtagen + 1 Ruhetag dazwischen in tropischem Klima haben uns ziemlich ausgezehrt. Darum liessen wir die Räder stehen und mieteten uns für zwei Tage je ein Moped um hinauf auf das Bolovan-Plateau zu fahren. Die Gegend ist eines der besten Kaffee-Anbaugebiete der Welt und wir schauten uns zwei Plantagen an, tranken frisch in einer Pfanne gerösteten Kaffee und machten Pause an mehreren Wasserfällen. Als es Nacht wurde, mussten wir herausfinden, dass unsere Moped-Lichter total schwach waren und in einer abenteuerlichen Fahrt durch die rabenschwarze Nacht suchten wir lange nach dem Ort, in dem wir übernachten wollten…

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